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Kfz-Zulassung in Spanien

Oder: Wie man nicht den Verstand verliert

Update vom 21. November 2017: Ab dem 20. Mai 2018 entfällt die Vorführung mit technischer Abnahme beim spanischen TÜV. Genaueres in meinem neuen Blogbeitrag.


Wenn man als Auswanderer aus Deutschland sein eigenes Auto nach Spanien mitbringen und hier zulassen will und sich vorab informiert, hört man die wildesten Geschichten, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Spanien ist ja auch Land der Pferde, und der Amtsschimmel ist dabei die verbreitetste Rasse.

 

Schon kurz nachdem man sich auf die Suche nach Anleitungen oder Berichten macht, wie das geht, verlässt einen auch schon wieder der Mut. Viele werfen da gleich vor dem Gong zur ersten Runde das Handtuch und überlassen die Arbeit einer Beratungsfirma -sogenannte Gestoría-, die auf die Zulassung von Importfahrzeugen spezialisiert ist. Deren Dienste kosten aber ziemlich viel Geld, und da der eigentliche Prozess mit Gebühren und Steuern ohnehin schon irrsinnig teuer ist, muss man sparen, oder zumindest Preise vergleichen. Die Bandbreite ist groß.

 

Andererseits kann einem scheinbar niemand erzählen, was man wo in welcher Reihenfolge tun muss, um sein Auto hier zuzulassen. Die Art, wie um diese Sache ein Geheimnis gemacht wird, lässt also nur den Schluss zu, dass das so gewollt ist, damit letztlich die Leute doch zu den Gestorías gehen und für die Anmeldung bezahlen.

 

Ich habe selbst auf dem Weg zur Kfz-Zulassung versucht, mir von einer bzw. zweieinhalb Firmen helfen zu lassen, aber der Servicegedanke stand bei denen nicht ganz oben auf der Liste der Unternehmensziele. Soll heißen, von sich aus hat mir niemand gesagt, was man tun muss, wie man vorgeht, was man benötigt, wie sich die Kosten zusammensetzen und welche Fristen man wahren muss. Ich musste alles erfragen, und wenn ich nicht wusste, dass ich eine Frage hätte stellen müssen, sagte auch niemand was. Beim Kapitel Importsteuer haben zwei verschiedenen Gestorías zwei verschiedene Beträge genannt, die ich als Steuer entrichten sollte. Ohne Aufschlüsselung, wie diese berechnet worden waren. Also hab ich im Endeffekt selbst das Heft in die Hand genommen und mich durch die gruselig schlechte Internetseite der obersten spanischen Finanzbehörde, der A.E.A.T gewühlt, um an die Informationen heranzukommen. Dabei darf man sich nicht zu schade sein, den Leuten auf allen Kanälen auf den Wecker zu gehen. Notfalls sogar per Twitter. Das Ergebnis zählt.

 

Dieser Blog-Eintrag soll darum zusammenfassen, was man braucht, um durch den Prozess der Kfz-Zulassung zu kommen. Kommentare mit Ergänzungen sind natürlich willkommen. So kann ich mit der Zeit eine umfassende Anleitung aufbauen, die dem Einwanderer in Spanien wirklich hilft.

 

Die aufgeführten Schritte sind für den Fall, dass man hier in Spanien dauerhaft lebt und sein mitgebrachtes Auto anmelden möchte. Für den Fall, dass man von hier aus ein Auto in Deutschland kauft und es nach Spanien einführt, sind noch ein paar mehr Dinge zu erledigen. Falls Interesse besteht, hätte ich ggf. weiterführende Links mit Informationen zu diesem Thema.

 

Ich weiß, dass man Blogs normalerweise nicht so lang macht, aber das soll auch ein Nachschlagewerk sein. Druckt Euch diesen Artikel also am besten aus und lest ihn gemütlich bei einem Kaffee oder Tee auf der Couch, das wird nämlich eine längere Geschichte.

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Die Schritte im Groben

Der Ablauf der Kfz-Zulassung gliedert sich grob in die folgenden Schritte:

  1. Fahrzeug über den TÜV bringen (in Spanien ist das die ITV - Inspección Técnica de Vehículos). Die ITV stellt die Fahrzeugpapiere (fichas técnicas) aus, die dem deutschen Kfz-Brief, bzw. der Zulassungsbescheinigung Teil 2 entsprechen.
  2. Steuern entrichten
    1. Kfz-Steuer beim Ayuntamiento (Stadtverwaltung) des Wohnorts, in dem man gemeldet ist, bezahlen
      --> Impuesto sobre Vehículos de Tracción Mecánica

    2. Importsteuer beim Finanzamt online entrichten
      --> Modelo 576 - Impuesto especial sobre determinados medios de transporte

  3. Fahrzeug bei der Verkehrsbehörde (Tráfico) anmelden. Es gibt dabei keine Wunschkennzeichen wie in Deutschland. Vor einigen Jahren wurde das Kennzeichensystem auf eine spanienweit einheitliche Kombination aus vier Ziffern und drei Buchstaben umgestellt, ohne Zuordnung zum Wohnort. Einmal zugeteilt bleibt das Kennzeichen immer beim Fahrzeug.
  4. Nummernschilder holen und anbringen. Losfahren und freuen.
  5. Kfz-Versicherung suchen. Für die Versicherung braucht man zuerst das Kfz-Kennzeichen. Klingt komisch, ist aber umgekehrt so, dass viele Versicherer einem überhaupt erst ein Angebot machen, wenn man sein Kennzeichen nennen kann.
    1. Anmerkung: Anhänger bis 750kg zulässigem Gesamtgewicht sind zulassungsfrei, darum bestellt man ggf. gleich ein drittes Nummernschild mit, weil der Anhänger mit der Zulassung des ziehenden Pkw gefahren werden darf.

Also in medias res:

Allgemeine Voraussetzungen

Die Voraussetzungen arbeitet man am besten in der genannten Reihenfolge ab, da sie aufeinander aufbauen.

  1. N.I.E. - Número de Identidad de Extranjeros. Ohne die geht hier in Spanien nichts. Das ist die eindeutige Identifizierung einer jeden natürlichen Person. Für Spanier heißt sie DNI (Documento Nacional de Identidad), für Ausländer NIE.

  2. Ordentliche Meldung des Wohnorts

    1. Empadronamiento - Meldung beim örtlichen Ayuntamiento des Wohnorts. Quasi das Einwohnermeldeamt.

    2. Residencia - Ordentlich gemeldeter Aufenthalt in Spanien, ausgestellt bei der Provinzverwaltung (in meinem Fall in Cádiz), benötigt das Empadronamiento

  3. Spanisches Bankkonto für die Entrichtung der Steuern, Kreditkarte vorteilhaft für die Bezahlung der Gebühren beim Straßenverkehrsamt (geht auch schon nur mit NIE, ohne Residencia).

  4. Klingt doof, ist aber so: Einen Handyvertrag. Es gibt viele Gelegenheiten, wo eine telefonische Erreichbarkeit gefordert wird. Und dafür werden oft nur spanische Telefonnummern akzeptiert. Ein Prepaid-Handy tut es natürlich auch.
  5. Steuernummer, bzw. Registrierung bei der Hacienda (Finanzamt), damit erhält man nämlich eine digitale Signatur, die man beim Online-Büro des Finanzamts für die Formulare braucht. Hierfür nimmt man am besten die Dienste einer Gestoría in Anspruch, die man ohnehin für Steuerangelegenheiten benötigt.

  6. Java - Jetzt wird es technisch:
    Das Online-Büro des Finanzamtes im Internet verwendet für Steuerformulare ein Java-Applet, um die eingegebenen Daten zu kontrollieren und die digitale Signatur zum Verschlüsseln zu verwenden. So weit so gut, hat ja fast jeder PC Java inzwischen installiert. Der Haken: Die Java-Version, die das Applet zwingend erfordert, ist -Stand Juni 2015- die v1.6.017. Alle neueren Versionen, die der sicherheitsbewusste PC-Anwender nach regelmäßigen Updates natürlich hat, werden abgelehnt. Man muss also diese 1.6.017 (die 017 ist wichtig!) herunterladen, auf seinem PC installieren und als bevorzugte Version auswählen, wenn man sich an das Online-Formular wagt. Warnungen des Browsers über die veraltete Version sind dabei zu ignorieren..

EDIT: Zwischenzeitlich habe ich Rückmeldung vom Tech-Support der Hacienda erhalten, dass das Applet mittlerweile auch mit der neuesten Java-Version 8.x funktioniert. Das habe ich allerdings nicht überprüft.

Dann legen wir mal los

N.I.E. beantragen

Als dauerhaft in Spanien lebender Ausländer kommt man am Beantragen einer N.I.E. kaum vorbei. Es lassen sich fast keine Geschäfte tätigen, bei denen man nicht die NIE angeben muss. Sie ist der Schlüssel, die eindeutige Identifikationsnummer einer jeden natürlichen Person im Land. Sie besteht aus einer 9-stelligen Kombination aus einem Buchstaben gefolgt von sieben Ziffern und einem weiteren Buchstaben. Damit identifiziert man sich überall. Für die Zulassung eines Fahrzeugs ist sie unerlässlich.

 

Die N.I.E. kann der Neuankömmling zunächst für eine Gültigkeit für drei Monate in jedem größeren Polizeirevier ("Comisaría") beantragen (EDIT 2016-04-18: Inzwischen gab es in der Provinzverwaltung eine Änderung, nach der die Zuständigkeiten der Comisarías nun strikt aufgeteilt sind. Man muss sich also zuvor erkundigen, welcher Bezirk für den Wohnort zuständig ist. Andere Comisarías schicken einen sonst ggf. weg, wenn man nicht in deren Bezirk wohnt).

 

Dazu füllt man zuerst dieses Formular (PDF, oder alternativ hier: Download) aus:

  1. Daten des Antragstellers
    Das erste Feld lässt man noch leer, die NIE will man ja erst beantragen, die übrigen Felder sind weitestgehend selbsterklärend.

    • Domicilio en España kann auch das Hotel oder Ferienhaus sein, in dem man gerade untergekommen ist. Es geht aber auch die richtige Adresse, wenn man schon hier wohnt. Wird nicht weiter kontrolliert.

  2. Daten des Überbringers des Antrags
    Kann man leer lassen, da man das Formular selbst einreicht. Ansonsten stehen hier die Daten desjenigen, der das für einen erledigt (z. B. eine Gestoría).

  3. Wohnort bezüglich amtlicher Benachrichtigungen
    Kann man ebenfalls leer lassen, wird für andere Zwecke benötigt

  4. Angaben zum Antrag

    1. TIPO DE DOCUMENTO;
      Hier kreuzen wir links NÚMERO DE IDENTIDAD DE EXTRANJERO (NIE) an, Die wollen wir.

    2. Motivos:
      Hier kreuzen wir "Por intereses económicos" an. Und bei "(especificar)" schreiben wir z. B.: „Compra de casa.“ Damit geben wir an, ein Haus kaufen zu wollen. Kontrolliert auch niemand. Dient nur statistischen Zwecken.

    3. Lugar de presentación:
      Kommt drauf an. Wenn wir bei der Polizei sind, dann "Comisaría de Policía", bei der Ausländerbehörde "Oficina de Extranjería" und beim Konsulat "Oficina Consular".

    4. Situación en España
      Wir erzählen noch nicht, dass wir hier leben. Wir halten uns nur vorübergehend auf. Also kreuzen wir an "Estancia".

      Wählt man „Residencia“, sind noch Nachweise der Sozialversicherung erforderlich usw., und die hat man anfangs ja noch nicht.

Zuletzt gestatten wir noch die Überprüfung der persönlichen Daten per Kreuzchen und füllen Ort und Datum in die Felder. Z. B. :

[Cádiz], a [23] de [Julio] de [2014]

 

Dann noch im großen Kästchen rechts unten unterschreiben, fertig!

 

Zur Comisaría geht man einfach ohne Anmeldung hin. Man zieht eine Nummer und stellt sich an. Mit Glück muss man auch nicht lange warten. Man erklärt bei der Antragsbearbeitung nicht viel, wenn das Formular richtig ausgefüllt ist. Bestenfalls erzählt man nochmal, dass man für ein paar Wochen im Lande unterwegs ist, um ein Haus zu kaufen, weil man gerne hierher ziehen möchte. Damit geben sich die Beamten in der Regel zufrieden. Der Grund selbst ist auch nicht wirklich relevant. Nach ein wenig Getippe am Computer druckt der Beamte dann einen Zahlungsbeleg aus, mit dem man zur nächstgelegenen Bank geht und die Gebühr für die NIE einzahlt (bei mir waren es im Juli 2014 EUR 9,70). Dort bekommt man dann einen Stempel auf den Beleg und geht zurück zur Comisaría. Hier wartet in der Regel schon das Dokument mit der NIE auf einen. Damit ist man nun Teil des königlich spanischen Staats.

Empadronamiento beantragen

Als nächstes geht man zum Ayuntamiento (Rathaus) des Wohnorts und beantragt dort einen Eintrag ins Melderegister. Man benötigt dazu einen gültigen(!) Personalausweis oder Reisepass sowie einen Nachweis über die Adresse. Also entweder Mietvertrag oder Kaufvertrag oder ein ähnliches Dokument aus dem der Standort des Wohnsitzes hervorgeht. Steht das Haus im Campo (also ohne Postadresse), ist die Angabe der Parzelle und des Polígonos der Finca im Miet-/Kaufvertrag erforderlich.

 

Der Ablauf der Anmeldung ist ähnlich wie bei der NIE. Erst füllt man ein Formular aus, zeigt o.g. Dokumente vor, alles wird fotokopiert, man erhält dann einen Zahlungsbeleg, geht zur nächsten Bank, bezahlt die Gebühr, kehrt zurück und erhält schließlich ein Blatt Papier, das bestätigt, dass man nun registrierter Bürger des Ortes an angegebener Adresse ist.

Residencia beantragen

Das "Certificado De Registro De Ciudadano De La Unión" –oder kurz: die "Residencia"– ist so etwas wie die unbefristete Aufenthaltserlaubnis für Ausländer in Spanien. EU-Bürger erhalten sie ohne Probleme, sofern sie eine NIE besitzen und ordentliche "empadronados" sind. :-)

 

ACHTUNG: Das Datum des Beantragens will wohl choreographiert sein. Mit dem Erlangen der Residencia beginnt nämlich der Timer von 60 Tagen zu ticken, innerhalb derer man eine vergünstigte Importsteuer bezahlt, wenn man das eigene mitgebrachte Auto hier zulassen will. Das Auto muss mindestens 6 Monate vor dem Umzug nach Spanien (dokumentiert durch die Residencia) im Besitz des Halters gewesen sein, damit es als "mitgebracht" gilt. Man darf ab Zuteilung der Residencia also nicht mehr trödeln.


Aufgrund zahlreicher Pannen mit inkompetenten und transusigen Mitarbeitern meiner Gestoría habe ich diese Frist leider verpasst und musste so den vollen Steuersatz bezahlen. Leider weiß ich darum auch nicht, welches Steuerformular für den vergünstigten Satz gilt (vermutlich dasselbe). Aber zurück zum Thema.


Die Residencia erhält man in den Verwaltungshauptsitzen der Provinz, nicht in jedem nächstgrößeren Ort. Ich musste dafür nach Cádiz fahren, weil dies die Hauptstadt der Provinz ist, in der ich lebe.


Hier geht man zu der Ausländerabteilung der örtlichen Comisaría. Das übliche wieder. Nummer ziehen und abwarten. Beim Beamten zeigt man das Dokument für NIE und Empadronamiento vor und beantragt die Residencia. Das Formular hierfür ist das gleiche wie oben für die NIE, nur dass man hier im Feld 4.1 jetzt die Residencia ankreuzt. Bekannter Ablauf: Tippen am Computer, Zahlungsbeleg erhalten, zur Bank gehen, Gebühr bezahlen, mit der Quittung wieder zurück und neu anstellen. Anschließend erhält man ein kleines Papierkärtchen, das schon etwas ähnlicher wie ein Ausweis aussieht, als die DIN-A4-Blätter, die wir zuvor erhalten haben.


Jetzt ist man hier fast so etwas wie ein vollwertiger Bürger.

Bankkonto eröffnen

Für fast alle bargeldlosen Aktionen benötigt man ein einheimisches Konto. Die meisten kommerziellen Geschäftspartner, wie z. B. Internet- oder Mobilfunkanbieter können trotz SEPA immer noch nicht mit ausländischen Konten umgehen.


Da wir ja jetzt eine NIE und ein Residentenkärtchen haben, ist das Eröffnen eines Kontos kein Problem mehr. Da hängt es vom eigenen Geschmack, der Bequemlichkeit und vom Geldbeutel ab, welches Kreditinstitut man wählt.


Die Residencia ist selbst nicht zwingende Voraussetzung für ein Bankkonto. Eine NIE reicht. Die Reihenfolge ist hier also nicht ganz so wichtig.


Fahrzeug über den TÜV bringen

Voraussetzungen

 

Was sind die Voraussetzungen für eine problemlose TÜV-Vorführung?

  1. Deutscher Kfz-Brief, bzw. Zulassungsbescheinigung Teil 2

  2. Deutscher Kfz-Schein, bzw. Zulassungsbescheinigung Teil 1

  3. COC (Certificate of Conformity)

  4. 4. Auto idealerweise im Originalzustand. An- und Umbauten müssen durch das COC bescheinigt sein. Alternativ müssen Änderungen am Fahrzeug durch den Hersteller freigegeben und bescheinigt sein.

Ohne COC geht nichts!!!

 

Das "Certificate of Conformity" wird vom Autohersteller ausgestellt und ist zwingend erforderlich, um das Auto in Spanien über die ITV zu bringen. Ältere Baujahre, für die es kein COC mehr gibt, müssen per Einzelabnahme vermessen und geprüft werden. Das macht entweder die ITV selbst, oder man beauftragt ein Ingenieurbüro damit, eine sogenannte "ficha técnica" zu erstellen, in welcher die technischen Daten des Fahrzeugs aufgeschrieben sind und die man zur ITV-Vorführung mitbringt.

 

Hat man ein neueres Auto und ein COC, ist dabei noch zu beachten, ob sich das Fahrzeug wirklich weitgehend im Originalzustand befindet, oder ob zumindest die Veränderungen (z. B. Felgen, Fenstertönung, Fahrwerksänderungen) bereits im COC mit freigegeben sind. Die Prüfingenieure sind da sehr pingelig. Worauf sie sich besonders gern stürzen, sind Anhängerkupplungen. Mein Auto wurde z. B., lange bevor ich es gekauft hatte, mit einer abnehmbaren Anhängerkupplung nachgerüstet. Im COC steht sogar eine Anhängerkupplung drin, aber die EG-Typgenehmigungsnummer dort ist eine andere als die an meiner Anhängerkupplung. Ergebnis: Nicht bestanden.

 

Keine Chance. So kommt man nicht durch. Selbst wenn man vom Hersteller der Anhängerkupplung eine Typfreigabe für ebenjenes Fahrzeug bekommt, will die ITV immer noch eine Bescheinigung einer Werkstatt haben, dass das Teil gemäß der Herstellerangaben montiert wurde. In meinem Fall war die Lösung, dass das Ingenieurbüro, mit dem ich die Kfz-Zulassung ursprünglich von A-Z durchführen wollte, sich mit der Prüfstelle geeinigt hat, dass ich das Auto mit abgenommener Anhängerkupplung vorführe und diese dann nachträglich eintragen lasse, sobald das Auto erst einmal zugelassen ist.

Termin machen

Nun besorgt man sich einen Termin ("cita previa") für die Vorführung bei der nächstgelegenen Prüfstelle ("Estación"). Zu finden ist die nächste Station im Netz. Für Andalusien z. B. hier: http://www.veiasa.es/itv/red_de_estaciones.


Solange das Auto nicht in Spanien zugelassen ist, kann man den Termin nicht online machen, weil dafür das spanische Kennzeichen erforderlich ist. Man muss also bei der Prüfstelle anrufen oder hingehen, um einen Termin zu bekommen. Oder man lässt das sein Ingenieurbüro machen (meine Variante).

Auto vorführen

Zum vereinbarten Termin spricht man bei der ITV vor. Das ist im Grunde nicht anders als beim TÜV in Deutschland. Man meldet sich erst am Empfang an und wird dann aufgerufen. Ggf. muss man an einem Computer am Eingang zuerst eine Nummer ziehen. Aber als Ausländer hat man da ja Welpenschutz. Ich hab mich etwas dumm angestellt und bin direkt zum Schalter gegangen. Man hat mir trotzdem freundlich geholfen.


Zuerst kommt der Papierkram. Für die Dauer des Prozesses des Erstellens der spanischen Fahrzeugpapiere verwahrt die ITV die deutschen Kfz-Papiere (zumindest den Brief, bzw. die Zulassungsbescheinigung Teil 2) bei sich. Ich hatte darauf bestanden, den Kfz-Schein wieder mitzunehmen und musste dafür eine Quittung unterschreiben, dass sie mir ihn ausgehändigt haben.

 

Als nächstes kommt die Zahlung der Gebühr. Stand Februar 2015 waren das bei mir ca. 160 EUR pro Fahrzeug (Motorrad hatte ich gleich mit dabei). Diese Gebühr enthält die technische Prüfung sowie das Ausfertigen der Papiere.


Hat man bezahlt (und den Schock verdaut), wartet man draußen, bis auf einem Monitor an der Wand das eigene Kennzeichen mit der Bahn aufgerufen wird, in die man in die Halle fahren muss. Es folgt die übliche technische Prüfung auf Beleuchtung, Bremsen, Abgasmessung... das ganze Programm wie auch beim TÜV in Deutschland. Nichts besonderes eigentlich. Außer, dass eben auch ein besonderes Augenmerk auf nachgerüstetes Zubehör gelegt wird, weil dessen Typgenehmigungsnummern mit den Papieren übereinstimmen müssen. Bei meiner Anhängerkupplung war das wie gesagt nicht der Fall, weswegen ich beim ersten Versuch eiskalt durchgefallen bin.

Nacharbeiten

Hat man die technische Durchsicht bestanden, werden alle Fahrzeugdaten in die neuen spanischen Papiere übertragen und an den Kunden ausgehändigt. Zusammen mit den zuvor verwahrten deutschen Papieren. Nun hat das Auto quasi eine doppelte Staatsbürgerschaft.

 

Die "ficha técnica" erhält man in dreifacher Ausfertigung. Ein Exemplar für den Fahrzeughalter, eines für das spanische Verkehrsamt und ein drittes für die Verwaltungsbehörde der Provinz, in der das Fahrzeug angemeldet wird. Für Importfahrzeuge erhält man ein Dokument vom Typ „A“ (steht oben auf dem Brief), auf welchen bei der Steuer später noch Bezug genommen werden wird.

Steuern bezahlen

Hier versagten meine Gestorías, weil sie nicht auf Kfz-Importe spezialisiert sind. Darum folgt nun die Beschreibung, wie es wirklich geht. Das herauszufinden war ein sehr langer Prozess mit fragen, warten, keine oder falsche Antworten bekommen und letztlich eigenem Wälzen schier endlos langer Dokumente auf der Website der Hacienda (Finanzamt). Und Amtsspanisch ist nicht unbedingt leicht verständlich formuliert.

Reguläre Kfz-Steuer entrichten

Die reguläre Kfz-Steuer (Impuesto Sobre Vehículos de Tracción Mecánica) wird durch das Rathaus des Wohnorts ermittelt. Ausschlaggebend ist der Fahrzeugtyp und die in den Papieren vermerkte „Potencia fiscal“, das ist quasi eine PS-Klasse für die Ermittlung der Steuer.

 

Man geht also am Wohnort ins Rathaus, meldet sich dort zur Begleichung der o.g. Steuer, und der Mitarbeiter errechnet, wie hoch der Betrag ist. Diesen trägt er in ein Formular ein (man muss dies also nicht selbst berechnen) und schickt einen damit anschließend zur Bank, um die Steuer dort zu entrichten und mit dem Einzahlungsbeleg zurückzukommen. Zuletzt erhält man die Bestätigung des Rathauses, dass die Kfz-Steuer ordentlich bezahlt wurde. Diese Bestätigung braucht man beim Straßenverkehrsamt für die Zulassung.

Importsteuer berechnen

Da ich wie gesagt dank der Trägheit und Inkompetenz meiner vor Ort beauftragten Unterstützer die Frist für die vergünstigte Importsteuer verpasst habe, kann ich nur für die reguläre Steuer berichten, die jeder zu bezahlen hat, der ein Fahrzeug nach Spanien einführt.

 

Der Prozess an sich ist irrwitzig. Man berechnet erst den zu entrichtenden Betrag (selbst), zahlt ihn dann ein, und meldet die Steuer zuletzt per Formular an. Eigentlich genau umgekehrt wie man es erwarten würde. Und das größte Geheimnis ist, wie der zu zahlende Betrag ermittelt wird.

 

Da mir meine Gestoría in der gesamten Angelegenheit überhaupt keine Hilfe war (die wollten nicht mal beim Finanzamt für mich anrufen und eine einfache Frage stellen), habe ich mich selbst im Dschungel der Dokumentation auf der Homepage des Finanzamtes auf die Suche gemacht, wie der Betrag berechnet wird.

 

Das Finanzamt gibt jährlich in einem sogenannten „Boletín Oficial del Estado“ (BOE) die veranschlagten Marktneuwerte eines jeden Fahrzeugs in einer riesigen Tabelle heraus. Ferner enthält diese amtliche Bekanntmachung den CO2-Ausstoß der jeweiligen Fahrzeuge. Die für mich aktuell (2015) gültige Gesetzgebung ist in diesem Dokument beschrieben (PDF, 9,8MB, 540 Seiten). Zu späteren Zeitpunkten sucht man folglich am besten auf der Website der BOE. Die zuständige Behörde, die das Bulletin herausgibt, ist das „Ministerio de Hacienda y Administraciones Públicas“. Aktuell ist das z. B. das Dokument mit dem Titel "Ministerio de Hacienda y Administraciones Públicas (BOE de 21/12/2015 - Sección I)".

 

Motorräder werden nicht einzeln nach Hersteller und Modell aufgeführt, sondern vereinfacht nach Hubraum eingeordnet. Eine 1000er wird da z. B. pauschal mit einem Marktwert (neu) von 7.500 EUR veranschlagt. Eine 600er z. B. mit 5.000 EUR. Die Tabelle hierfür steht am Ende der Liste aller Automodelle und vor der Liste aller Boote.

 

In dieser Bekanntmachung gibt das Finanzministerium auch die Faktoren heraus, mit denen die Besteuerungsgrundlage je nach Alter des Fahrzeugs multipliziert werden muss, um den aktuellen Wert zu erhalten. Die Tabelle hierfür steht am Ende des Dokuments.

 

Hat man den Marktwert seines Fahrzeugs in der Tabelle gefunden, merkt man sich dort gleich den Wert in der Spalte für den CO2-Ausstoß mit und trägt den Marktwert in die folgende Formel ein:

 

Besteuerungsgrundlage = Marktwert / (1 + Mehrwertsteuersatz IVA + Importsteuersatz IEDMT)

 

Der Mehrwertsteuersatz ist abhängig vom Baujahr. Bis Juni 2010 gelten 16%, ab Juli 2010 gelten 18% Mehrwertsteuer.

 

Der Importsteuersatz ist eine Erhöhung für Dieselfahrzeuge abhängig von deren Hubraum. Da ich einen Benziner habe, fiel dieser Wert für mich weg. Ansonsten gelten bis 2 Liter Hubraum 7%, darüber 12% Sondersteuer.

 

Die Besteuerungsgrundlage wird dann multipliziert mit Faktoren je Alter und CO2-Ausstoß, um daraus die Importsteuer zu errechnen.

 

Dieser Zeitwert wird nun multipliziert mit einem Faktor abhängig von dem CO2-Ausstoß des Fahrzeugs. Diese Faktoren sind beschrieben in den sogenannten „Epígrafes de la Ley 51/2007“- Das sind Steuerklassen (ausgedrückt durch Prozentsätze), welche sich in Spanien für die Kanaren, die Balearen und das Festland sowie die Enklaven Melilla und Ceuta jeweils unterscheiden.

 

Das Ergebnis der Multiplikation ist die zu entrichtende Importsteuer.

 

Zur Veranschaulichung drei Beispiele:

  1. Pkw Mercedes B200 CDi, EZ Mai 2007

    Marktwert laut Tabelle im BOE: 24.000 EUR,
    2007 gültiger MwSt-Satz: 16%
    Dieselsteuersatz für Fahrzeuge <2000cm³: 7%

     

    24.000 EUR / (1 + 0,16 + 0,07) = 24.000 EUR/1,23 = 19.512,19 EUR

     

    Das ist der steuerbereinigte Marktpreis, der als Berechnungsgrundlage für die Importsteuer dient.
    Laut Tabelle gilt für ein Alter zwischen 8 und 9 Jahren ein Restwert von 24%.
    Damit erhalten wir einen Zeitwert von

     

    19.512,19 EUR * 24% = 4.682,93 EUR.


    Für das Festland gilt die Einstufung des B200CDi mit 139g CO2/km in Epígrafe 2, was einem Steuersatz von 4,75% entspricht.
    Die Importsteuer beträgt also:

     

    4.681,93 EUR * 4,75% = 222,44 EUR

     

  2. Pkw BMW 525i Touring (E61), EZ Februar 2006

    Marktwert laut Tabelle im BOE: 36.000 EUR
    2006 gültiger MwSt-Satz: 16%
    Importsteuersatz: entfällt, da Benziner

     

    36.000 EUR / (1 + 0,16 ) = 36.000 EUR/1,16 = 31.034,48 EUR

     Laut Tabelle gilt für ein Fahrzeugalter zwischen 9 und 10 Jahren ein Restwert von 19%. Das ergibt:
     

    31.034,48 EUR * 19% = 5.896,55 EUR.

     

    Der CO2-Ausstoß ist laut BOE mit 179g/km angegeben, was eine Einstufung in Epígrafe 3 und damit einen Steuersatz von 9,75% bedeutet. Zu zahlen sind demnach:

     

    5.896,55 EUR * 9,75% = 574,91 EUR

     

  3. Motorrad Yamaha FZS1000 Fazer, EZ März 2001

    Marktwert laut Tabelle im BOE: 7.500 EUR
    2001 gültiger MwSt-Satz: 16%
    Importsteuersatz: entfällt, da Benziner

     

    7.500 EUR / (1 + 0,16 ) =7.500 EUR/1,16 = 6.465.51 EUR

     

    Das Motorrad ist bereits mehr als 12 Jahre alt, damit bleibt ein Restwert von 10%

     

    6.465.51 EUR * 10% = 646,55 EUR.

     

    Da für den CO2-Ausstoß keine Zahlen vorliegen, gilt nach telefonischer Auskunft des Finanzamtes die Einstufung in Epígrafe 7 und ein Steuersatz von 4,75%. Macht als Importsteuer:

     

    646,55 EUR * 4,75% = 30,71 EUR

Importsteuer bezahlen

Hat man endlich den richtigen Betrag für die Steuer ermittelt, muss man diese nun zuerst online per Kreditkarte bezahlen, um dafür eine Referenznummer zu erhalten, die man für die Deklaration der Steuer benötigt.

 

Für das Bezahlen und Deklarieren der Steuer muss man außerdem über die o. g. Digitale Signatur verfügen, die man von der Gestoría als Datei nach dem Anmelden beim Finanzamt erhalten hat. Die Signatur muss als Zertifikat im Internetbrowser importiert werden. Eine Anleitung dafür würde hier den Rahmen sprengen, die sollte die Gestoría mitgeben. Im weiteren Verlauf gehe ich darum aus, dass die Digitale Signatur vorhanden und im Browser importiert ist.

 

Zur Entrichtung der Steuer benötigt man das Formular „Solicitud de pago con tarjeta a través de la AEAT“. Übersetzt: Antrag auf Zahlung mit Karte beim Finanzamt.

 

Im Browser öffnet man zuerst diese Seite: Modelo 576 - Solicitud de pago a través de la AEAT. Der Browser wird hier bereits nach der Auswahl der hinterlegten digitalen Signatur fragen.

 

Das Formular ist relativ übersichtlich. Es enthält nur acht Felder:

  1. Ejercicio fiscal – Das Jahr, für das die Steuer gelten soll. I.d.R. das aktuelle Jahr.

  2. Periodo – Da gibt es nur eine Auswahlmöglichkeit: „0A – Anual“

  3. Tipo autoliquidación: Ebenfalls nur ein Wert möglich: „A ingresar“, übersetzt: „einzuzahlen“

  4. NIF/CIF: Das ist die eigene Steuernummer, gleichbedeutend mit der NIE

  5. Apellido: Der Nachname des Steuerzahlers

  6. Importe del ingreso: Der oben errechnete Betrag der Importsteuer aufgeteilt in einzelne Felder für EUR und Cent.

  7. Número de Tarjeta de Crédito/Débito: Kreditkartennummer (Achtung: Saldo wird geprüft, der Kontostand/das Kreditlimit sollte also den Steuerbetrag decken können).

  8. Válida hasta: Gültigkeit der Kreditkarte (Monat/Jahr)

 

Nach Klick auf den Button „Enviar“ (Absenden) muss man das Formular mit seiner Digitalen Signatur verschlüsseln. Dafür fordert der Browser einen in mehreren Dialogen zur Auswahl der gespeicherten Signatur und zur Bestätigung der Ausführung des Java-Applets auf. Außerdem speichert das Applet die Formulardaten auf dem Computer in einer Textdatei im Verzeichnis „C:\AEAT“.

 

Hat alles geklappt, zeigt die nachfolgende Bestätigung die Número de Referencia Completo (NRC) an. Diese unbedingt notieren oder kopieren, denn die NRC muss als nächstes in das Modelo 576 eingesetzt werden, um die Steuer zu deklarieren. Hat man mehrere Fahrzeuge zu importieren, muss dieser Vorgang für jedes Fahrzeug einzeln ausgeführt werden. Achtung: In diesem Fall vorher die gespeicherte Datei sichern, sonst wird sie beim nächsten Mal überschrieben.

 

Die Bescheinigung der Zahlung erhält man als PDF. Diese auf dem PC speichern und ausdrucken.

Importsteuer deklarieren

Zur Deklaration benötigt man danach das Formular „Modelo 576 – Impuestos Especiales sobre Determinados Medios de Transporte“. Übersetzt: Formular 576 – Spezielle Steuern für unterschiediche Transportmittel“.

 

Um das Modelo 576 auszufüllen, öffnet man die folgende Internetseite des Finanzamtes:

576 - Impuesto especial sobre determinados medios de transporte - Presentación

 

 

Dieses Formular ist schon etwas komplizierter und hält ein paar Stolperfallen bereit, insbesondere beim Anmelden der Steuer für Motorräder. Hilfe erhält man im Fehlerfall nur telefonisch, aber nicht per E-Mail. Wenn man also noch Verständigungsschwierigkeiten beim Telefonieren hat, hat man ein Problem.

Das Formular "modelo 576"
Das Formular "modelo 576"

 

Das Modelo 576 gliedert sich in die folgenden Abschnitte, deren Felder meist selbsterklärend sind. Manche aber auch nicht, und da wird es dann knifflig. Aber ich habe jeweils angemerkt, was man hineinschreiben muss.

 

Identifcación del ingreso - Identifizierung der Einzahlung

  • NRC: Hier trägt man die bei der Zahlung der Steuer erteilte Nummer ein. Bei Copy-&-Paste dringend aufpassen, dass weder vor noch nach der NRC ein Leerzeichen mit eingefügt wird, das gibt sonst eine Fehlermeldung.

  • Importe ingresado: Der im vorherigen Schritt bezahlte Betrag. Genau auf die Korrektheit der Zahl achten, da sie mit dem tatsächlich gezahlten Betrag übereinstimmen muss.

Obligado tributario - Angaben über den Steuerzahler

  • NIF: Número de Identificación Fiscal, die Steuernummer = NIE

  • Apellidos y Nombre o Razón social: Nachname und Vorname durch Komma getrennt.

  • Ejercicio: Das Jahr, für das die Steuer entrichtet wird, ist bereits voreingestellt.

Hecho imponible - Zu besteuernder Sachverhalt

  • Hier kreuzen wir an „Primera matriculación definitiva de medidos de transporte“ (Erstmalige Anmeldung eines Fahrzeuges).

Características del medido de transporte - Angaben zum Fahrzeug

  • Vorausgewählt ist bereits „Medidio de transporte usado“ (Gebrauchtfahrzeug), und wir kreuzen darunter „Adquirido en un Estado de la Unión Europea distinto a España“ an (Erworben in einem Staat der EU anders als Spanien).

  • Fecha puesta en servicio: Datum der Erstzulassung in Deutschland (TT/MM/JJJJ)

  • Kilometros de utilización: Aktueller Kilometerstand des Fahrzeugs

Identifiación de la persona o entidad que ha introducido en España el vehículo (sólo tarjetas ITV tipo „A“) - Angaben zur Person, die das Fahrzeug importiert hat

  • NIF: Wieder die Steuernummer = NIE

  • Apellidos y nombre o denominación social: Nachname und Vorname getrennt durch Komma

Vehículos – Steht zwar im Plural, betrifft aber nur die Angabe zu einem Fahrzeug

  • Marca: Hersteller, z. B. BMW, Yamaha, Mercedes-Benz, etc.

  • Modelo – Tipo: Typbezeichnung gem. Feld D.2 der ficha técnica, z. B. „FZS1000 Fazer (RN061)“ oder525i E61 560L/NL51“

  • Observaciones: Auswahl des zu importierenden Fahrzeugtyps (muss mit Feld „Clasificación (70/156/CEE)“ weiter unten korrespondieren).
    Hier muss man erstmals achtgeben. Beim Pkw wählt man „Resto de vehículos“ (Sonstige Fahrzeuge), beim Motorrad war in meinem Fall „Motos con potencia CEE >= 74kW + Potencia/Masa <= 0.66“ auszuwählen. Das steht für Motorräder mit einer Leistung über 74kW und einem Leistungsgewicht von weniger als 0,66kW/kg.

  • Número de identificación (bastidor): Fahrgestellnummer

  • Código ITV: Die 4-stellige Nummer der ITV-Prüfstelle, die die Papiere ausgestellt hat. Steht auf dem Stempel über dem Ortsnamen im Kfz-Brief (ficha técnica) und in der Nummer "Certificado" im Kopf des Kfz-Briefs, nach den führenden zwei Buchstaben.

  • Número de serie tarjeta ITV: Die Seriennummer des Kfz-Briefs (ficha técnica) steht ganz oben. Im zweiten Feld ist das „A“ auszuwählen, mit dem der Brief gekennzeichnet ist.

  • Clase de combustible: Treibstoffart. Hier kreuzen wir „Motor de gasolina“ für Benziner oder „Motor Diesel“ für Diesel an.

  • Cilindrada (CC): Hubraum in Kubikzentimetern gemäß ficha técnica.

  • Clasificación: Das ist eine Kodierung der Fahrzeugklasse mit einer vierstelligen Nummer für Pkw, Lkw, Busse, Wohnmobile, Boote, Traktoren, etc.. Hier habe ich auch lange suchen müssen. Pkw werden mit einer 1000 kodiert, Motorräder mit 0400.

  • Clasificación (70/156/CEE): Eine weitere Angabe zu Fahrzeugklassen gemäß Direktive 70/156/CEE und 92/61/CEE und dem königlichen Erlass 2140/85. Zu finden im Kfz-Brief (ficha técnica) im Feld „J“.
    Pkw sind gemäß der Tabelle, die man z. B. in diesem PDF (46kB, 4 Seiten) findet, „Vehiculos destinados al transporte de personas que tengan, además de asiento de conductor, ocho plazas como máximo“. Also Fahrzeuge bestimmt zum Personentransport mit nicht mehr als acht Sitzplätzen zusätzlich zum Fahrersitz. Das ist die Kategorie
    M1.
    Was man nicht automatisch erkennen kann, ist dass für Motorräder dieses Feld leer gelassen werden muss, da das Formular sonst den Fehler produziert, dass die „Observación“ nicht mit der „Clasificación 70/156/CEE“ übereinstimmt.
    Wenn man's weiß, ist es einfach. Ansonsten wundert man sich, warum der Wert L3, die Klasse nämlich, die laut o.g. Tabelle für „Vehículos de dos ruedas de cilindrada > 50cm³ (en caso de motor térmico) o velocidad máxima > 50km/h“ steht, nicht funktioniert. Also für „Zweiräder mit mehr als 50cm³ Hubraum (für Verbrennungsmotoren) oder einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 50km/h“.
    In meiner ficha técnica steht im Feld „J“ sogar der Wert „L3e“. Der hätte im Modelo 576 nicht einmal eingetragen werden können, weil nur zwei Stellen erlaubt sind. Den Trick, das Feld fürs Motorrad leer zu lassen, muss man erst mal wissen! Das hat mir die freundliche Dame vom Finanzamt am Telefon erzählt.

  • Emisiones CO2 (GR./KM): Der CO2-Ausstoß gemäß Tabelle im BOE. Beim Motorrad habe ich da 120g/km eingetragen, aber der Wert war eigentlich irrelevant.

Liquidación – Zahlung

  • Base imponible [01]: Besteuerungsgrundlage, also der steuerbereinigte Marktwert multipliziert mit dem Faktor nach Alter. Im Beispiel des BMW oben 5.896,55 (EUR)

  • Base imponible reducida [02]: Ermäßigte Besteuerungsgrundlage, entfällt, "0,00" eintragen (hier wäre vermutlich der Wert hingekommen, wenn ich das Fahrzeug als "Umzugsgut" hätte einführen können, hätte-hätte-Fahradkette)

  • Tipo [03]: Steuersatz in Prozent, den man zur Berechnung angewendet hat. Also z. B. 4,75 oder 9,75 etc. Die Dezimalstellen werden dabei in ein eigenes Feld eingetragen.
    Epígrafe: Auswahlliste mit Zahlen von 01 bis 09. Entsprechend des angewendeten Epígrafe den Wert auswählen.

  • Cuota [04]: Der resultierende Steuerbetrag aus Base imponible [01] mal Steuersatz [03].

  • Deducción lineal [05]: Abzug, kommt hier nicht zur Anwendung. "0,00" eintragen.

  • Cuota a ingresar [06]: Ergebnis nach Abzug, immer noch gleich Feld [04]

  • A deducir [07]: Wenn man eine Ergänzung zu einer bereits getätigten Deklaration hat, kann man hier ggf. einen Betrag zum Abzug bringen. Entfällt. "0,00" eintragen.

  • Resultado de la liquidación: Endergebnis. Immer noch derselbe Betrag wie in Feld [04]

Declaración complementaria

Wenn man bereits eine Deklaration abgegeben hat und hiermit eine Änderung daran vornehmen möchte, kann man in dieses Feld die Bestätigungsnummer der betreffenden Deklaration eintragen. Entfällt.

 

Reservado sólo para Gestores (opcional)

Optionales Feld für Zulassungsdienstleister

 

So, hat man nun das Formular vollständig ausgefüllt, klickt man auf „Firmar y Enviar“, um das Formular zu signieren (verschlüsseln) und abzuschicken. Hierbei findet noch eine Überprüfung auf Gültigkeit der eingegebenen Werte statt. Kommt keine Fehlermeldung sondern eine Bestätigung: Glückwunsch! Der schwierigste Teil ist geschafft. Man erhält auch hier das ausgefüllte Formular und eine Bescheinigung als PDF, zum Speichern auf dem PC und zweimal ausdrucken.

 

Jetzt kann man sich einen Termin beim Straßenverkehrsamt holen, um das Auto endlich anzumelden.

Fahrzeug zulassen

Bevor man einfach zum Straßenverkehrsamt geht, sollte man erst online einen Termin anfordern. Sonst wartet man unter Umständen sehr lange. Mit Termin muss man zwar auch warten, aber es ist erträglicher. :-)

Termin einholen

Auf der Internetseite der Straßenverkehrsbehörde DGT (Dirección General de Tráfico, oder umgangssprachlich nur „Tráfico“) kann man einen Termin vereinbaren. Dazu öffnet man im Browser die folgende Seite des Verkehrsministeriums:
https://sede.dgt.gob.es/es/tramites-y-multas/cita-previa/jefaturas/

 

Hier klickt man auf den Link „Solicitar Cita Previa en Jefaturas“ (Anfordern eines vorherigen Termins in den Verwaltungsbehörden) und wählt im nächsten Schritt zunächst die Provinz, in der man sich befindet. Bei mir ist dies die Provinz Cádiz in Andalusien. Die zuständige Jefatura, also das eigentliche Straßenverkehrsamt sitzt in der gleichnamigen Provinzhauptstadt. Es ist in Spanien leider nicht so, dass in jeder Kreisstadt eine oder sogar mehrere Zulassungsstellen zu finden sind. Man muss also unter Umständen weit fahren, um seinen Termin wahrzunehmen. Da Cádiz an der Westküste liegt, und mein Wohnort am Ostrand der Provinz, hatte ich eine Fahrstrecke von 110km zurückzulegen, um dort hinzukommen. Da möchte man dann natürlich nicht am nächsten Tag nochmal wiederkommen müssen. ;-)

 

Nach Auswahl des zuständigen „Tráficos“ kann man einen Tag und eine Uhrzeit auswählen, die einem behagt. Ist der Termin bestätigt und abgeschickt, druckt man sich anschließend ein PDF mit der Bestätigung des Termins aus. Das Dokument enthält nicht nur Adresse und Uhrzeit des Termins, sondern auch noch einen Barcode, den man bei der Anmeldung vor Ort braucht.

 

Bei der Anfahrt dann noch die Parkplatzsuche einkalkulieren und lieber eine halbe Stunde zu früh als zu spät kommen. Ist der Termin verstrichen, und man war nicht da, wartet man sehr lange, bis man danach drankommt.

Der Tag der Zulassung

Checkliste: Hab ich alles?

  • Fichas técnicas in dreifacher Ausführung

  • Bescheinigung über die bezahlte Kfz-Steuer

  • Bescheinigung über die bezahlte Importsteuer

  • Bescheinigung des Modelo 576 in zweifacher Ausführung

  • Originale der deutschen Fahrzeugpapiere (Zulassungsbescheinigung Teil 1 und 2)

  • Kärtchen mit der NIE (bzw. Residencia)

  • Personalausweis oder Reisepass

  • Kreditkarte (zum Bezahlen der Gebühren am Platz des Sachbearbeiters)

Zeitnah vor dem vereinbarten Termin findet man sich im Amt ein. Dort meldet man sich am Eingang zunächst am Infoschalter an und zeigt die ausgedruckte Bestätigung vor. Man erhält eine Wartenummer und nimmt Platz und wartet. Hat man noch kein Antragsformular für die Anmeldung, ist jetzt der beste Zeitpunkt es zu erfragen (Solicitud de matriculación) und auszufüllen. Ab hier ist es fast so wie bei der Zulassungsstelle in Deutschland. Ein Monitor zeigt die Wartenummer an und den Tisch des Sachbearbeiters, zu dem man gehen muss. Hat man Schwierigkeiten beim Ausfüllen, helfen die Sachbearbeiter gern weiter. Lieber ein Feld leer lassen, als etwas falsches hineinzuschreiben.

 

Der Sachbearbeiter kontrolliert die mitgebrachten Unterlagen und erfasst die Fahrzeug- und Halterdaten im System. Die fällige Gebühr von (Stand Juni 2015) 95,80 EUR kann man vor Ort per Kreditkarte bezahlen. Man muss also nicht wie üblich zur Bank gehen und bar einzahlen.

 

Ein Wunschkennzeichen wie in Deutschland ist in Spanien nicht möglich. Alle Kennzeichen werden landesweit zentral vergeben und bestehen aus einer Kombination einer vierstelligen Zahl und drei Stellen Buchstaben (ohne Vokale, um nicht unabsichtlich irgendwelche Worte zu bilden). Das Kennzeichen gibt im Gegensatz zu früher nicht mehr die Provinz wieder, in der das Fahrzeug zugelassen wurde, sondern ist völlig anonym. Es verbleibt bis zum Ende beim Fahrzeug, auch wenn dieses den Besitzer wechselt.

 

Das Ausstellen der Papiere dauert danach unter Umständen eine ganze Weile. Kfz-Scheine werden nicht am Arbeitsplatz direkt ausgedruckt. Man muss also ggf. noch ein zweites Mal Platz nehmen und warten.

 

Achtung! Die deutschen Kfz-Papiere werden beim Tráfico einbehalten und archiviert! Wenn man sein Fahrzeug in Deutschland abmelden will, braucht man darum die Zulassungsbescheinigung „Certificado de Matriculación“, welche gesondert bestätigt, dass das Fahrzeug mit der Fahrgestellnummer XY und dem Kennzeichen YZ in Spanien zugelassen wurde und die deutschen Kfz-Papiere im Archiv der Verkehrsbehörde abgelegt wurden. Zulassungsbescheinigung Teil 1 und 2 werden also keineswegs vernichtet, sondern nur dort eingelagert.

 

Mit Hilfe dieser Bescheinigung, die unter Umständen noch auf Deutsch -amtlich beglaubigt- übersetzt werden muss (war in meinem Fall nicht nötig, kann aber von Landkreis zu Landkreis unterschiedlich sein), kann man dann in Deutschland das Auto oder Motorrad abmelden, und der Umzug ist vollzogen.

Nummernschilder besorgen

Hat man nun vom Tráfico sein „Permiso de Circulación“ erhalten und eine Nummer zugewiesen bekommen, kann man sich dazu die passenden Schilder kaufen. Schildermacher sind interessanterweise nicht automatisch in der Nähe eines Verkehrsamts zu finden. Man muss also schon vorher auf die Suche gehen. Ich war zum Beispiel bei uns im Dorf beim Autoteilehändler, der auch die Herstellung von Nummernschildern anbietet. Kfz-Schein vorzeigen, Schilder bestellen und am nächsten Tag abholen. Preis: ca. 8 EUR pro Kennzeichen. Für Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von höchstens 750kg braucht man keine Zulassung. Dafür bestellt man einfach ein drittes Kennzeichen vom Zugfahrzeug mit und bringt es am Anhänger an

Versicherung

Theoretisch kann man nun ohne Versicherung durch die Lande fahren, aber das empfiehlt natürlich niemand. Seit Anfang 2016 geht die Guardia Civil Tráfico nun auch vermehrt auf die Jagd nach unversicherten Verkehrsteilnehmern.

 

Der nächste und letzte Schritt ist jetzt, Versicherungen zu vergleichen. Die meisten großen Gesellschaften haben online Berechnungsformulare, wie man sie aus Deutschland kennt. Das Vergleichen ist mühselig und ermüdend, aber es lohnt sich, sind die Preisunterschiede doch zum Teil eklatant. Für meinen BMW schwankten diese zwischen 280 EUR/Jahr (AXA) und 1240 EUR/Jahr (Mapfre). Auch gibt es einige Vergleichsportale, die einem die Arbeit erleichtern (z. B. www.rastreator.com oder www.acierto.com).

 

Die Angebote sind in der Regel nicht zu 100% direkt vergleichbar, weil jeder Versicherer unterschiedliche Leistungen anbietet. Was der deutschen Haftpflicht entspricht, heißt hier „Tercero“ (also Dritte) und ist die günstigste Variante. Diese werden oft mit Services wie Straßenwacht, Glasbruch-, Feuer- und Diebstahlzusatzversicherung angeboten. Vollkasko heißt dann „Todo Riesgo“ und deckt auch Schäden am eigenen Fahrzeug ab. Das ist natürlich die teuerste Variante.

 

Das Preisniveau bei Pkw-Versicherungen ist in Spanien deutlich niedriger. Bei Motorrädern dagegen viel höher. Das System mit Schadensfreiheitsrabatten wie in Deutschland existiert hier in dieser Form nicht. Ich zahle jetzt für beide Fahrzeuge zusammen etwas weniger als in Deutschland. Also hält sich das die Waage.

Kassensturz

Was hat der ganze Spaß nun gekostet? Teuer war es, so viel steht fest. Aber es wäre noch viel teurer gewesen, wenn ich mich auf die Dienste einer Gestoría verlassen hätte.


Die erste, die meine sonstigen Steuerangelegenheiten übernimmt, kennt sich mit Kfz-Steuern nicht aus. Die sagten mir (nach zwei Wochen Warten auf Bearbeitung meiner Anfrage und mehrmaligem Nachhaken), ich solle zur Bank gehen und als Importsteuer 1.192 EUR für das Auto und 118 EUR für das Motorrad bezahlen. Wie sie auf die Zahlen gekommen waren, konnten/wollten sie mir nicht erklären. Effektiv waren es dann 575 EUR für das Auto und 31 für das Motorrad.


Eine andere Gestoría hat mir auf die Anfrage, ob sie mir ausrechnen können, wie hoch der Betrag der Importsteuer ist, ein „Angebot“ über 1.200 EUR zugeschickt, ohne darin weiter auszuführen, was dieses umfasst. Da muss man schon ein ziemlicher Idiot sein, um das einfach so blind zu bezahlen. Oder reich. Oder beides.


Hier also nun die finale Abrechnung aller Kosten der Anmeldung:



Auto

Motorrad

NIE

EUR 9,70

Empadronamiento

EUR 0,00

Residencia

EUR 10,60

TÜV-Vorführung und Erstellung der Papiere

EUR 159,45

EUR 159,45

Kfz-Steuer

EUR 126,27

EUR 49,91

Importsteuer

EUR 574,91

EUR 30,71

Zulassung

EUR 95,80

EUR 95,80

Nummernschild(er)

EUR 24,30

EUR 8,40

Fahrtkosten

EUR 82,00

Summen Auto/Motorrad

EUR 980,37

EUR 344,27

Summen gemeinsam

EUR 102,30

Summe gesamt

EUR 1426,94



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Hinweis

Ich beantworte Fragen gerne im Kommentarbereich. Manchmal kann es ein paar Tage dauern, bis ich dazu komme. Deshalb bitte ich um etwas Geduld. Über Feedback, wenn ich Euch helfen konnte, freue ich mich. Es wäre schön, eine kurze Rückmeldung dazu zu bekommen.

 

Da die Sachverhalte oft nicht ohne Rückfragen zu klären sind, hinterlasst mir darum bitte eine Adresse, unter der ich Euch erreichen kann. Sonst kann ich Euch nicht helfen. ;-). Oder schreibt mir am besten gleich per Kontaktformular oder per E-Mail.

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Kommentare: 27
  • #1

    Heinz (Dienstag, 16 Februar 2016 00:38)

    Ein super Beitrag. Da ich auf Teneriffa lebe ist die Import Steuer Geschichte noch etwas verwirrender aber auch hier gibt es nur wenige, die sich damit auskennen und sehr gut daran verdienen...

  • #2

    Sascha (Dienstag, 16 Februar 2016 14:54)

    Hallo Heinz, vielen Dank für Dein Lob. Wenn ich mich nicht irre, gelten für die Kanaren lediglich andere Steuerschlüssel (epigrafes) bei der Importsteuer. Ansonsten müsste der Ablauf identisch sein. War Dir meine Anleitung denn von Nutzen? Viele Grüße aus Andalusien, Sascha

  • #3

    Lothar (Sonntag, 17 April 2016 09:06)

    Super beschrieben. Vielen Dank und sonnige Grüße aus Binissalem/Mallorca Lothar

  • #4

    Sascha (Montag, 18 April 2016)

    Hallo Lothar, vielen Dank. Bist Du den aktuell im Prozess der Kfz-Zulassung? Welche Unterschiede gibt es auf den Balearen? Sind die dort strenger als auf dem Festland?
    Grüße Sascha

  • #5

    Luna (Donnerstag, 05 Mai 2016 19:34)

    Habe tatsächlich eine gestoria bezahlt, und fahre jetzt mit spanischen Kennzeichen . Versichert bin ich auch. Nur leider hat man mir meine deutschen Kennzeichen in die Hand gedrückt und jetzt stehe ich hier und habe keine Ahnung wie ich mein Auto in Deutschland abmelden muss. Deutschland sagt ich müsste ein Dokument +alte Kennzeichen zu denen schicken, Spanien hat keine Ahnung was ich brauche. Hilfe

  • #6

    Sascha (Donnerstag, 05 Mai 2016 20:48)

    Hallo Luna,

    wie oben geschrieben, fertigt das Straßenverkehrsamt (Trafico) auf Anfrage eine Zulassungsbescheinigung („Certificado de Matriculación“) aus, das man zur Abmeldung in Deutschland benötigt. Ich habe diesen Schein zusammen mit den Nummernschildern (ohne die deutschen Kfz-Papiere) als Paket an einen Freund in Deutschland geschickt, der so nett war, für mich zur Zulassungsstelle zu gehen und das Auto für mich abzumelden. Die Gestoría sollte imstande sein, Dir das Certificado zu besorgen. Damit kannst Du dann Dein Auto in Deutschland abmelden. Falls Du noch weitere Fragen hast, schreibe uns doch eine E-Mail.

    Viele Grüße
    Sascha

  • #7

    Andre (Montag, 23 Mai 2016 13:58)

    Hola Sascha ,
    ich seit 10 Jahren Resident, habe kürzlich eine BMW 650 ST Bj. 10.1996 (Typ169) hier in Palma gekauft.
    Leider ohne EG Nummer im EG-Brief unter K nur ein Strich:
    " somit keine COC,", erklärt mir der BMW Laden.
    Können selbst die Beamten im Consell nicht verstehen.
    Der frühere deutsche Eigentümer hat die Maschiene vor 6Jahren für eine Diensleistung hiergelassen und in D. abgemeldet. Brief und ungültig erklärten Schein hab ich hier, de Kennzeichen nicht.
    Die spanischen versch. Vorbesitzer in den 6 Jahren hatten lediglich ein doppeltes span. Kennzeichen montiert.
    ITV wäre technisch kein Problem, nur war das Moto nicht in D auf meinen Namen und ich bin schon länger hier.
    Kaufverrag un NiE hab ich vom letzten Besitzer.
    Muss ich es nun wirklich in D. erneut zulassen?
    oder hast du eventuell noch eine Idee?
    Danke dir schon mal im Voraus.
    Viele Grüße
    André .... oder palmasol@hotmail.de

  • #8

    Sascha (Mittwoch, 01 Juni 2016 13:06)

    Hallo André, tja ohne COC wird es teuer. Ich habe hier noch eine KLR650 mit Baujahr 1988 stehen, für die es auch kein COC gibt. Der Ingenieur, der mich zu Anfang des Zulassungsprozesses begleitet hat, sagte mir, dass er dafür dann selbst Papiere erstellen müsste. Das würde so ungefähr 150 EUR kosten (hab die Zahlen jetzt nicht mehr im Kopf, ist zu lange her). Dafür würde er das Fahrzeug quasi "vor-abnehmen" und in der dabei erstellten Dokumentation komplett beschreiben. Also Maße, Gewichte und technische Daten. Mit diesen Papieren könne man dann eine TÜV-Abnahme machen. Da würde ich mich mal nach einer entsprechenden Consejería umschauen, die so etwas machen kann. Oder mal ganz naiv bei der ITV vorsprechen und denen die Lage schildern. Vielleicht haben die ja einen heißen Tipp.
    Das Mopped in Deutschland zuzulassen erfordert ja heutzutage auch einen gültigen TÜV. Und dafür müsste man den Bock erst mal da hinbringen. Und selbst mit TÜV und zugelassen, fehlt Dir auf Mallorca dann immer noch das COC. Da hast Du also nichts gewonnen.
    Viele Grüße
    Sascha

  • #9

    Jürgen (Sonntag, 05 Juni 2016 10:56)

    Hola Sacha, erstmal ein dickes Dankeschön für die ausführliche und vor allen sehr verständliche Beschreibung. Ich bin seit 5 Jahren jetzt in Barcelona und habe mich nun endgültig entschieden dauerhaft hier zu bleibe. Fahre momentan ein Ducati Monster 900 Bj95 und scheitere derzeit nur am ITV da trotz EG-Nummer Ducati anscheinend nicht in der Lage ist mir die COC auszustellen. Habe mich jetzt entschlossen das auch über Einzelabnahme laufen zu lassen und dafür ein Ingenieurbüro zu Rate zu ziehen. Daher meine Frage, gibt es eine Internetseite die lokale Ingenieurbüros aufweist die so etwas machen könne. Zweite Frage, du schreibst die Residencia wäre auch erforderlich, gilt das auch für EU-Bürger? Ich habe nur die NIE und noch nie die Residencia gebraucht, weder bei der Bank noch bei sonstigen Institutionen.
    Gruß aus Barcelona
    Jürgen

  • #10

    Sascha (mit s) (Samstag, 11 Juni 2016 23:48)

    Hallo Jürgen. Verzeih die späte Rückmeldung, aber ich habe momentan viel um die Ohren und dann schlicht vergessen zu antworten. Ich habe da leider keinen Tipp für Dich, welches Ingenieurbüro Dir das abnehmen kann. Da würde ich mal in die Gelben Seiten schauen, oder mich bei Locals nach Empfehlungen umhören. Mein Ingenieur war hier ein Glücksfall. Den habe ich über einen Bekannten empfohlen bekommen. Ebenjener Ingenieur war es auch, der mir sagte, ich brauche für die Zulassung eine Residencia. Klingt auch sinnvoll, da man zum Zulassen ja eine gültige Adresse nachweisen muss. Ob das auch ohne Residencia nur mit dem Empadronamiento geht, kann ich Dir nicht sagen. Erkundige Dich doch bei deinem Trafico. Kann mir gut vorstellen, dass die Katalanen da eh wieder ein eigenes Süppchen kochen. ;) Gruß Sascha

  • #11

    Manu (Montag, 13 Juni 2016 21:00)

    Hallo Sascha ne...Frage haben einer Freundin auf Mallorca ein Auto aus Deutschland gebracht /geschenkt jetzt möchte sie das wir eine NIE NR . beantragen sollen wegen der Anmeldung von ihr .Warum das ????Der Wagen ist jetzt auf Spanischen Boden und nicht mehr in Deutschland gemeldet Wir sind auch nicht mehr die Besitzer!l Liebe Grüsse Manu

  • #12

    Sascha (Montag, 13 Juni 2016 21:41)

    Hallo Manu, wofür Ihr in der Sache eine NIE braucht, verstehe ich auch nicht. Wenn Eure Freundin das von Euch will, muss sie es auch begründen. Ich kann es nicht. ;-) Grüße aus dem heißen Andalusien, Sascha

  • #13

    Manu (Montag, 13 Juni 2016 22:29)

    DANKE Sascha....finde es super von DIR das Du so schnell geantwortet hast Danke

  • #14

    Gerd (Donnerstag, 29 Dezember 2016 08:54)

    Toll, endlich mal jemand , der der Sache auf den Grund geht !!!! Vielen Dank !
    Hätte vielleicht noch die Anregung, gleich in D ein Zollkennzeichen(Exportkennzeichen) zu beantragen, dies kann man bis zu 12 Monate beantragen. Dann entfiele wahrscheinlich das lästige Abmelden ....
    liebe gruesse von gerd

  • #15

    Sascha (Donnerstag, 29 Dezember 2016 14:44)

    Hallo Gerd,

    vielen Dank für die Anregung. Da ich aber nicht weiß, wie man das genau macht, kann ich es nicht beschreiben. Wenn Du dazu Input liefern kannst, ergänze ich das gern in meinem Artikel oben. Kannst uns ja eine Mail schicken und beschreiben, wie und wo man ein Exportkennzeichen bekommt.

    Sonnige Grüße aus Andalusien
    Sascha

  • #16

    Sickl (Freitag, 13 Januar 2017 11:17)

    wir haben 9 neue 125ccm Motorräder nach Teneriffa importiert und jetzt ist es nicht möglich die Papiere beim ITV zu bekommen. Es ist nicht möglich für diese hier die spanischen papiere zu bekommen.

    Wer kann helfen

    liebe Grüße aus Kärnten

    Wilfried

  • #17

    Sascha (Mittwoch, 18 Januar 2017 09:42)

    Hallo Wilfried,

    Danke für Deine Frage. Leider ist mir nicht so ganz klar, wie ich da helfen kann. Was genau meinst Du mit "Es ist nicht möglich die Papiere bei der ITV zu bekommen"?

    Wenn die Kräder neu sind, dann sollten alle eine COC dabei haben. Mit dieser Bescheinigung ist es problemlos möglich, diie Fahrzeuge bei der ITV abnehmen und spanische Dokumente dafür ausstellen zu lassen. Wo hakt es denn genau?

    Grüße nach Kärnten
    Sascha

  • #18

    Martin (Montag, 23 Januar 2017 17:49)

    Hallo Sascha,
    Vielen Dank für die zahlreichen und super zusammengefassten Informationen.
    Ich studiere in Sevilla und möchte mich selbstständig machen.
    Mein Plan ist es VW T2 und T3 Wohnmobile, größtenteils Oldtimer, alle mit Dieselmotor, in Andalusien zu vermieten.
    Nun habe Ich gelesen, dass ich COC-Papiere erstellen lassen muss um einen Tüv in Spanien zu bekommen. Weißt du zufällig mit welchen Kosten ich pro Van rechnen muss? Gibt es eine Importsteuer für Oldtimer Dieselfahrzeuge? Weißt du wie hoch diese ungefähr ausfällt? Meinst du, dass es größere Hürden geben wird, die Fahrzeuge in Spanien anzumelden? Ich verstehe und spreche gut Spanisch.
    Vielen Dank im Vorraus,
    Mit freundlichen Grüßen,
    Martin

  • #19

    Sascha (Freitag, 27 Januar 2017 13:37)

    Hallo Martin,

    die COC-Papiere nachträglich von VW zu bekommen, ist wohl nicht möglich. Ich habe ähnliches mit einer alten Kawasaki KLR650 (Baujahr 1988) versucht, aber Kawasaki Deutschland hat mir geantwortet, dass für Fahrzeuge, die vor 2001 produziert wurden, keine Bescheinigung über EU-Konformität ausgestellt werden kann, weil die Anforderungen davor noch ganz andere waren.

    Was Du versuchen kannst, ist entweder einen Kfz-Ingenieur hier zu finden, der für Dich die WoMos inspiziert und die "fichas técnicas" ausstellt. Als Anhaltspunkt: unser ortsansässiger Sachverständiger hat uns dafür im Sommer 2014 einen Kostenvoranschlag von 150 EUR pro Fahrzeug gemacht. Die andere Möglichkeit wäre, ganz einfach mal bei der ITV anzufragen, ob die sowas wie einen Kriterienkatalog für den Import von Oldtimern haben. Soweit ich weiß, müsste es auch dort die Möglichkeit einer Einzelabnahme geben. Aber wie die aussieht und was es kostet, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen.
    Bezüglich Importsteuer habe ich mal im Buletín von 2015 nachgesehen (http://www.boe.es/buscar/doc.php?id=BOE-A-2015-13918) und keine Wohnmobile gefunden. Es gibt ein paar VW-Busse, aber das müssten alles T4 und T5 sein. Nichts älteres. Da bin ich momentan auch überfragt, sorry. Aber wenn man sich von den VW-Bussen mal einen hernimmt, der dem eigenen am nächsten kommt, und mit dessen Neupreis oben die Formel ausfüllt, dann weiß man schon mal ungefähr, was einen höchstens erwartet.

    Grüße
    Sascha

  • #20

    Warmuth Petra (Dienstag, 25 April 2017 11:34)

    Hallo Sascha
    toller Beitrag, ich hab mich köstlich amüsiert.
    Genau so läuft alles in Spanien!!!! Ich lebe seit über dreissig Jahren an der Costa Brava und bin ständig am verzweifeln.
    Ich hatte vor mir ein Wohnmobil aus Deutschland mitzubringen.
    Nachdem ich deinen Beitrag gelesen habe, bin ich mir nicht mehr so sicher ob ich mir das antue.
    ich kenne die spanischen Behörden und Auskünfte, ein ALPTRAUM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Danke für deine Info

  • #21

    Sascha (Dienstag, 25 April 2017 20:09)

    Hallo Petra,

    vielen Dank für Dein Lob. Freut mich, dass Dir mein Beitrag gefallen hat. :-) Aber jetzt wo Du weißt, worauf man achten muss, ist das doch gar nicht mehr so schlimm. Der Alptraum war, das alles selbst herausfinden zu müssen. Also: Auf! Importiere das Wohnmobil und erzähle uns, wie es gelaufen ist!

    Viele Grüße
    Sascha

  • #22

    Lisa (Donnerstag, 11 Mai 2017 11:16)

    Hallo, toller Artikel, danke dafür! :-)
    Eine kleine Frage, vielleicht weißt du das... Müssen die COC Dokumente unbedingt auf Spanisch sein, oder "reichen" sie auf Deutsch?
    Viele Grüße

  • #23

    Sascha (Donnerstag, 11 Mai 2017 12:36)

    Hallo Lisa,

    danke für das Kompliment! :-) Ein COC ist normalerweise immer mehrsprachig erstellt. Es gibt zwar nicht direkt ein einheitliches Format, aber was allen Ausführungen, die ich in der Hand hatte, gemein war, war dass sämtliche Eigenschaften des Fahrzeugs in Feldern mit immer derselben Nummer eingetragen sind. So weiß man z. B., dass der Hubraum unter Ziffer 24 steht, oder das zulässige Gesamtgewicht unter Ziffer 14.1.

    Insofern braucht man dann keine rein spanische Ausführung des COC. Spanisch steht da auch meist ohnehin mit drauf.

    Hoffe, ich konnte Dir helfen.

    Grüße
    Sascha

  • #24

    Hubert (Samstag, 24 Juni 2017 18:41)

    Hallo Sascha,
    Dein Text ist eine SuperHife,
    Vielleicht hast du noch einen Tip für die Berechnung der Zulassungssteuer.

    Ich kann mein Fahrzeug nicht finden.
    4rädr. FZ bis 400 btw. 550 kg

    Klasse L7e, also kein Pkw kein Boot kein Motorrad.


  • #25

    Sascha (Montag, 26 Juni 2017 13:07)

    Hallo Hubert,

    vielen Dank für Dein Kompliment. Aber ich verstehe Deine Frage leider nicht. Was genau findest Du wo nicht wofür? In diesem PDF steht die Fahrzeugklasse ja drin (L7e hast Du ja selbst schon herausgefunden): http://ingemecanica.com/tutoriales/objetos/CategoriasdeVehiculos.pdf

    Grüße
    Sascha

  • #26

    Pedro (Samstag, 26 August 2017 20:26)

    Hola Sascha
    Dein Artikel zeigt endlich was man alles machen muss um sein eigenes KfZ nach Spanien mitzubringen.Bei enterspain wird man zwar auch fündig dort ist aber nur (soweit ich mich erinnere) ein link zum ausrechnen der Importsteuer eines KfZ
    aufgrund Co2- Ausstoss, Atler und Hubraum.
    CoC-Dokumente könnt ihr übrigens bei der €U kaufen oder gratis kopieren,
    https://www.eurococ.eu/de/coc-zertifikat

    Da liest man immer mal Spanien hätte seit 2008 Reformen durchgeführt, vergleiche ich das aber mit Italien wo die Bürokratie auch ausufern kann, scheint mir die spanische Bürokratie doch um einiges komplizierter zu sein. Da merkt man dass Spanien nicht so dichten Grenzverkehr wie z.B.die Schweiz. Italien oder Österreich hat, wo die Behörden sich mittlerweile auf den Grenztourismus gut eingestellt haben. Was eben auch das importieren von Fahrzeugen beinhaltet.

    Zum vergleich ein Auto einlösen und Importieren nach Italien funktioniert so:
    In Italien geht man erst du Agenzia Entrate zwecks eigener Steuernummer, dann zur Gemeinde zum den Wohnsitz anmelden, dann mit den Papieren zu einer Agenzia Doganieri wo mit dem alten KfZ-Brief dir gleich neue Dokumente und Schilder ausgestellt werden, und die Importsteuer gleich einkassiert wird! So nach einigen Wochen kommen dann die richtigen Papiere und du musst mit dem Fahrzeug nur noch zur motorizzazione zum Vorführen. Fertig. Und da wird doch gejammert Italien wäre kompliziert.......

    Was mich auf Spanien aufmerksman gemacht hat sind die vielen leeren Immobilien.
    (1'000'000) Und die dadurch natürlich auch sehr günstigen Preise, sei's jetzt zum mieten oder auch zum kaufen. Das regt an für neue Geschäftsmodelle wie man sich den Lebensunterhalt dort erweitern kann.

    Was mich zu den Fragen bringt ob in Spanien auch sehr vieles wie in Italien auf conoscenza basiert, heisst beziehungen erleichtern dir das Leben dort enorm.

    Wie lebendig ist z.B. die Stadt Valencia oder die Region Murcia, ist da nachts auch
    wie andernorts tote Hose oder kannst du auch mal durch sitzen wenn man lust dazu hat? Wie streng kontrolliert die spanische Polizei den Verkehr und wie haben die es mit dem blitzen? Weil in ITalien fehlt das Geld für mehr Geräte und da fahren eigentlich alle wie sie gerade Lust haben - ausser dein Auto hat eine deutsche Nummer, dann ist das abkassieren eigentlich schon programmiert.

    Und zu letzt, sind die Spanier futterneidig wenn man sich da als frischling in ihre
    Geschäfte drängt?
    NfG



  • #27

    Sascha (Samstag, 26 August 2017 20:41)

    Hallo Pedro,
    danke für Deinen Kommentar und Deine Fragen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Leute hier kommentieren und nie wieder kommen. Bevor ich also lang antworte, und Du das eh nicht liest, schreib uns doch lieber eine Mail, falls Dich das wirklich interessiert. ;-)

    Grüße
    Sascha